Technische Universität Dortmund
 
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Bericht von der 35,0ten KIF

Es war ein schöner Sommertag, als wir uns auf den Weg nach Karlsruhe, die Stadt des Bundesverfassungsgerichtes, begaben. Die Ankunft begann zunächst mit der Registrierung und Erhalt des Namensbuttons, danach erst mal Stärkung am ewigen Frühstück ... und abends begann direkt das Anfangsplenum.

Die einzelnen Fachschaften berichteten zunächst einmal aus ihren Hochschulen. Gemeinsam war, dass alle die aktuelle Größe des Fachschaftsrates genannt hatten ... und unser FSR war doch knapp doppelt so groß wie der Durchschnitt. Ansonsten wurde von den aktuellen Problemen und Neuerungen aus dem eigenen Fachbereich berichtet. Oft wurde von Problemen, Unzulänglichkeiten und Rechteverlust der Studierenden bei der Einführung von Bachelor und Master berichtet.

Im weiteren Verlauf des Plenums wurden die Arbeitskreise vorgestellt. Grob unterteilt gab es diese in verschiedenen Kategorien: Fachschaft und Hochschule, Gesellschaft und Politik, Kulturelles, Spielerisches, Technisches und natürlich Sonstiges ... und jede Kategorie hatte mehrere Arbeitskreise, -kringel und -punkte; je nach Zeitaufwand halt.

Arbeitskreise, -kringel und -punkte im Überblick

Fachschaft und Hochschule

  • Erstsemester-Veranstaltungen: Wie macht man eine O-Phase und welche Elemente enthält sie?
  • ECTS von Lehrveranstaltungen: Wie wird das ECTS-Punktesystem an den verschiedenen Hochschulen interpretiert?
  • Evaluierung der Lehre: Welche Elemente sollte man vom Lehrer-Lämpel-Pokal aus Dortmund übernehmen? =)
  • Ba/Ma-Studienordnungen: Die HU Berlin sucht nach Ideen und Konzepten für ihre PO, weil die Profs das etwas schwammig zusammenbauten ...
  • Akkreditierung und Akkreditierungssysteme: Vorteile des aktuellen Systems und Modelle zur Umstellung.
  • Prüfungsverwaltungs-Software: Die verschiedenen Systeme (z.B. HIS-POS) werden verglichen und Probleme mit diesen diskutiert.
  • Gruppenarbeit für Dummies: Ein Workshop zu Gruppendynamik, Kommunikation und Moderation – praktisch für FSR-Sitzungen.
  • Mädchen und Technik: Wie kann man Kinder und Jugendliche (vor allem natürlich weibliche ;-)) mit wenig Aufwand und großer Wirkung für Informatik begeistern?
  • Öffentlichkeitsarbeit: Wie erreicht man als FSR seine Studis am besten?
  • Erstsemester-Mentoring: Ist ja ab dem WS auch bei uns im Bachelor Pflicht ... aber wie macht man das (richtig)? Und wie läuft das an den Unis, die das schon eingeführt haben?

Gesellschaft und Politik

  • Sicherheit: Wie weit geht der Sicherheitswahn und wie weit geht ihr mit? Dies geht bis hin zur Frage „Ethik der Informatik“.
  • Vernetzung und Wahrnehmung: Soll man sich als Studi der Informatik auch zwischen den Konferenzen zu politischen Themen äußern?
  • Kulturtheorie / Wertebegriff: Selbst der Joghurt hat Kultur ... aber wie siehts mit mir aus? Was gibt Halt? Was ist verläßlich? Der Kulturbegriff und die Wirklichkeit.
  • FifF und kritische Informatik: Was kritische Informatik heute bedeutet und wie das FIfF dabei helfen kann, unsere Vorstellungen von einer zukünftigen – anderen? – Informatik umzusetzen.
  • Studiengebühren: Auswirkungen von Studiengebühren

Kulturelles

Hier war ein wenig Abendprogramm zu finden ... z.B. ein Besuch des Zentrums für Kunst- und Medientechnologie, ein Dokumentarfilm über den Computerpioneer und -kritiker Joseph von Weizenbaum, Ausflüge mit dem „Karlsruher Modell“ (also mit der in Karlsruhe entwickelten Straßen-/S-Bahn-Kombination) ... über „Star Wars“ dann noch bis hin zur Kneipentour.

Spielerisches

Für Werwolf, Munchkin und Mörderspiel fanden sich wie immer begeisterte Mitspieler, ebenso sollte das städtische Hallenbad unsicher gemacht werden sowie natürlich wieder Grüne Katzen genähst werden (Informatiker bei der Handarbeit mit Nadel und Faden zu sehen, ist ein schöner Anblick =).

Technisches

  • Wiki: Das neue KIF-Wiki soll natürlich auch gefüllt und designed werden, also gibt es hierzu gleich mehrere AKs.
  • Lockpicking: Begeisterte Schließsportler zeigen ihr Hobby.
  • KIF-Mailingliste: Wie soll die Policy für die Liste gesetzt werden?
  • Keysigning: GnuPG-Keys sollen ausgetauscht und signiert werden.
 
kif/kif350bericht.txt · Zuletzt geändert: 09:18 07.11.2007 von x-sascha
 
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