Berufungskommissionen haben die Aufgabe, aus den Bewerbern um eine ausgeschriebene Professorenstelle geeignete Kandidaten auszuwählen. Dazu wird für jede freie Professorenstelle eine eigene Berufungskommission gebildet. Die Auswahl der Bewerber, die letztendlich berufen werden sollen, geschieht durch Sichtung der Bewerbungsunterlagen und Einladung von geeignet erscheinenden Kandidaten zu Vorträgen vor der Kommission. Die Kommission erstellt einen Berufungsvorschlag mit drei Personen in priorisierender Reihenfolge und legt sie dem FBR zur Beschlussfassung vor.
Jeder Informatik-Studierende hat die Möglichkeit, sich in eine Berufungskommission wählen zu lassen. Hier bietet sich die Möglichkeit, einmal eine andere Seite der Professorenschaft kennenzulernen und tatsächlich mitzudiskutieren. Hier sieht man auch, wie ein Bewerbungsverfahren an der Uni läuft. Und keine Angst, meistens sind mehrere Studis beteiligt – und meistens ist mindestens ein erfahrener Studi mit dabei. Halt einfach die Augen offen, lies auf der FSInfo-Studis-Mailinglisten mit, schau mal auf den Dekanatsseiten, ob demnächst eine Professorenstelle vakant wird … oder sprich mit den FSRlern.
Je nach Anzahl der Bewerbungen auf eine Stelle ist der Arbeitsaufwand für die Mitglieder der betreffenden Kommission natürlich unterschiedlich groß. Für Studierende ergibt sich hier die Möglichkeit, aktiv an Personalentscheidungen des Fachbereiches mitzuwirken.
Eine Berufungskommission besteht aus mindestens 3P:1S:1W, kann aber auch größer sein. Die Professoren haben allerdings immer die absolute Mehrheit. Die Sitzungen von Berufungskommissionen sind nichtöffentlich, da es sich um Personalangelegenheiten handelt.
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